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Bauchmuskeltraining für Anfänger: Der leichte Einstieg

Effektives Bauchmuskeltraining für Anfänger ohne Geräte: 6 schonende Core-Übungen, Wiederholungen, Trainingsplan und typische Fehler.

Von Ayoub Farid · · 3 Min. Lesezeit

Wenn du deine Bauchmuskeln noch nie gezielt trainiert hast oder früher frustriert aufgegeben hast, weil dir Nacken oder Rücken wehtaten: Starte genau hier. Dieses Bauch-Workout für Einsteiger setzt auf saubere Kontrolle und ein sicheres Gefühl – nicht auf völlige Erschöpfung.

Regeln für Einsteiger

  1. Langsam baut Kraft auf. Jede Wiederholung: 2 Sekunden anheben, 2 Sekunden absenken.
  2. Der Rücken bleibt am Boden bei allen Bodenübungen. Wenn du ins Hohlkreuz fällst, verkleinere den Bewegungsradius.
  3. Ausatmen bei Anstrengung.
  4. Aufhören, bevor die Form leidet – nicht erst danach.

Das Einsteiger-Workout (ca. 8 Minuten)

Mache ein bis zwei Runden. Gönne dir 20–30 Sekunden Pause zwischen den Übungen.

1. Dead Bug: 6 pro Seite

Die beste erste Übung für die Körpermitte. Arme zeigen zur Decke, Knie im 90-Grad-Winkel: Senke eine Ferse kontrolliert ab, bis sie kurz den Boden berührt, während der untere Rücken flach aufliegt. Dead-Bug-Anleitung.

2. Unterarmstütz auf den Knien: 20 Sekunden

Unterarme und Knie auf dem Boden ablegen, eine gerade Linie von Kopf bis Knie bilden. Arbeite dich über einige Wochen zum vollen Unterarmstütz (Plank) vor. Plank-Guide.

3. Crunch: 10 Wiederholungen

Ein kleiner Bewegungsradius reicht völlig aus. Schau nach oben zur Decke, nicht zu deinen Knien. Crunches richtig ausführen.

4. Heel Touches: 10 pro Seite

Lege dich auf den Rücken, winkle die Knie an, hebe die Schultern leicht an und bewege dich abwechselnd nach links und rechts, um deine Fersen zu berühren. Perfekt für die seitlichen Bauchmuskeln.

5. Glute Bridge (Beckenheben): 12 Wiederholungen

Füße flach aufstellen, über die Fersen nach oben drücken und das Becken anheben, bis Schultern und Knie eine Linie bilden. Stärkt die Rückseite deines Rumpfes.

6. Bird Dog: 6 pro Seite

Im Vierfüßlerstand diagonal den gegenüberliegenden Arm und das Bein ausstrecken und 2 Sekunden halten. Bird-Dog-Anleitung.

Wie oft trainieren?

Drei bis vier Tage pro Woche in den ersten beiden Wochen, danach kannst du auf fünf bis sechs Tage steigern. Ruhetage sind gerade am Anfang enorm wichtig. Siehe Ruhetage beim Bauchmuskeltraining.

Deine ersten 4 Wochen

WocheZiel
1Jede Übung sauber lernen, 1 Runde
22 Runden, Unterarmstütz auf den Knien 30 s
3Voller Unterarmstütz 20 s, Crunches 12–15 Wdh.
4Beinheben (mit angewinkelten Knien) und Russian Twists ergänzen

Nach einem Monat kannst du zum 10-Minuten-Bauchmuskeltraining oder einem individuellen Plan übergehen. Wähle in AbBlitz einfach das Level Anfänger: Dein Plan startet mit grundlegenden Bewegungen und steigert sich Woche für Woche.

Häufige Fehler bei Anfängern

Wichtige Sicherheitshinweise

Sprich vor Trainingsbeginn mit einer Ärztin oder einem Arzt, wenn du schwanger bist oder vor Kurzem entbunden hast, eine Operation im Bauchraum hattest, an einem Leistenbruch leidest oder anhaltende Rückenschmerzen hast.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bauchmuskelübung ist für Anfänger am leichtesten?

Dead Bug und Glute Bridge sind besonders schonend und vermitteln ein hervorragendes Gefühl für die Rumpfkontrolle.

Wie viele Bauchmuskelübungen sollten Anfänger machen?

Vier bis sechs Übungen in ein bis zwei Durchgängen reichen für den Einstieg völlig aus.

Können Anfänger Planks machen?

Ja, absolut. Beginne mit dem Unterarmstütz auf den Knien und baue die Haltezeit schrittweise auf.

Brauche ich eine Trainingsmatte?

Eine Fitnessmatte oder ein gefaltetes Handtuch macht Bodenübungen deutlich bequemer, ist aber keine zwingende Voraussetzung.

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